Helen Brecht, M.A.

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Vita

Helen Brecht arbeitet als Theatermacherin und Autorin und ist seit 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum. Nach ihrem Studium an der Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf (BA), studierte sie am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft und an der Kunstakademie Zagreb (MA). Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Theorie, Poesie und Performance. Sie entwickelt textbasierte Performances und Installationen und schreibt Texte für Kompositionen und Sound-Art. Ihr Promotionsprojekt, betreut von Prof. Dr. Jörn Etzold, untersucht performative Praxen in „erstarrten Umwelten“ und verfolgt dabei einen transdisziplinären Ansatz. Es befasst sich u.a. mit den Überlebensstrategien der Mikroorganismen im Eis, den Verhaltensstrategien der psychisch „Derealisierten“ und sozialen Praktiken im Umgang mit den „erstarrten“ und prekären Lebensverhältnissen der neoliberalen Arbeitswelt.

Forschungsinteressen

  • Text und Performance, Formate des Vortrags
  • Poetiken des Wissens
  • Zeit und Technik

Publikationen

Installationen/Performances (Auswahl)

2021 Sommerblut Festival Köln, »Ich war ein Mensch, der viel wusste und konnte und so weiter und jetzt bin ich etwas verteufelt, weil ich nicht mehr.« Ergebnisse einer Schreibwerkstatt für Menschen mit und ohne Demenz, mit Oleg Zhukov, Ayla Pierrot Arendt / Audio-Video-Installation.

2020/21 Quartier am Hafen Köln, »Stilllegung eines Öltanks«, mit Tanja Kodlin / Text-Choreographie.

2020 Auftakt Festival für szenische Texte Köln / Künstlerische Leitung.

2019 Quartier am Hafen Köln, Festival: The Artist is Present, »Das Stereo Projekt – eine Dokumentation« / Audio-Video-Installation.

2016 Studio Naxos Frankfurt, »Stereo Projekt«, Lecture Performances, eingeladen zu: ArtLab Max-Plank-Institut für Empirische Ästhetik Frankfurt (2018).

2016 Yes Conference, Performance Philosophy, Gießen, »Waste-Water-Dispenser. An introduction into a critical environmental practice«, Lecture Performances, eingeladen zu: Mousonturm Frankfurt, GTW Konferenz: Theater als Kritik (2016).

Texte/Lesungen (Auswahl)  

2021  TRANSIT – Vorübergehende Literatur am Ebertplatz, »Die Tauben«.

2020 Anif Kultur Salzburg, »Arien ohne Vorhang«, experimenteller Liederzyklus, Komposition: Alexander Maria Wagner / Libretto.

2020 Mozarteumorchester Salzburg, Opernstudio, »symphonische Fabeln« (abgesagt), Komposition: Alexander Maria Wagner / Libretto.

2019 Insert Female Artist Festival Köln, »Archives and Butterflies« / Lesung.

2018 Naxos Hallenkonzerte Frankfurt, »Traum einer Maschine«, Komposition: Alexander Wagner eingeladen zu: Beethoven Festival Bonn, Verteidigungsministerium Bonn u.a. / Libretto.

2018 Schauspielhaus Bochum, Oval Office Bar, Festival zwischen den Jahren, »Spann den Kiefer an. Texte zur Wut« / kollektive Lesung 2018 Frankfurter Kunstverein, Festival der jungen Talente, »Flaum«, »Honigschnitte«, »Девушка и капуста«, Lesereihe »time of confidence« / Lesung.