Veranstaltungen

Veranstaltungen

Les Contes d’Hoffmann

Veröffentlicht am 20. Januar 2021
noch bis zum 27.01. online abrufbar, Komische Oper Berlin In der fieberhaften Phantasie eines Dichters entführt ihn die Inszenierung von Don Giovanni auf eine fieberhafte Reise in albtraumhafte Welten. Kann Mozart selbst ihm Erlösung anbieten, während er sich in seinen ängstlichen Träumen verliert? Barrie Kosky erzählt Offenbachs fantastische Geschichte als verstörenden Alptraum eines Künstlers, der zunehmend seinen Identitätssinn verliert. Während wir in die Obsessionen eines gestörten Geistes eintauchen, wird die Titelrolle selbst von drei Darstellern – darunter einem Schauspieler – geteilt, während eine einzige Sopranistin alle vier weiblichen Hauptrollen verkörpert. [weiterlesen]

Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden

Veröffentlicht am 20. Januar 2021

Mi. 27.01., 19 Uhr, Maxim Gorki Theater
»Ich habe eine Wut auf die Welt oder das System oder mich, weil ich alles verraten habe, woran ich nicht geglaubt habe, oder haben wir wirklich einmal daran geglaubt, die Welt zu retten? Die lagen doch nur dekorativ herum, die Bücher, die feministischen, marxistischen, queeren, die lagen herum, mit ihren Überschriften, über die wir nicht hinausgekommen sind, während wir lieber Serien geschaut haben.« Sibylle Berg, die optimistische Pessimistin, wie sie sich selbst bezeichnet, zeigt abermals ihre Brillanz. Ihr gelingt ein aufrüttelndes, wütendes und starkes Stück voller Sprachintelligenz, Haltung und Humor.
»Hat uns – bitte schön – irgendjemand auf diese Kränkung vorbereitet? Dass wir plötzlich unwichtig werden? Unsichtbar, auch wenn wir uns an die Regeln halten? Die es für Frauen gibt.« [weiterlesen]

Labern übers eigene Land #10

Veröffentlicht am 08. Januar 2021

Do. 28. 01., 19 Uhr, Akademie der Bildenden Künste München
Die Regisseurin Caroline Kapp (München) und die Performancekünstlerin Julia Nitschke (Bochum) arbeiten seit drei Jahren an ihrer bisher neunteiligen absurden Performancereihe ‚Labern übers eigene Land‘. Dabei hinterfragen sie Erinnerungspolitiken und Identitätskonstruktionen in Bezug auf Deutschland, das Land, in dem sie geboren und aufgewachsen sind. Assoziativ labern sie sich vom großen politischen Entwurf zum nächsten Urlaub und landen immer wieder beim **SPOILER** Feminismus. Für die Feminist Invasion an der AdBK München lassen die Künstlerinnen Revue passieren und restagen Highlights ihrer Laberreihe. [weiterlesen]

HAMONIM

Veröffentlicht am 20. Januar 2021

Fr. 29.01., 20 Uhr, Ringlokschuppen
HAMONIM – hebr. für „Was die Masse bewegt“ – 30 Menschen sind eine Masse, die etwas bewegen kann. Aber was ist eine einzelne Person inmitten 29 anderer Menschen? Ist sie ausgeliefert oder findet sie Schutz? Wie viel Macht kann eine Gruppe ausüben und was für eine Art von Gemeinschaft entsteht daraus? Die pandemic version der gemeinsam mit 30 tanzbegeisterten Mülheimer*innen unterschiedlichen Alters entwickelten Choreografie wird als Stream on Demand gezeigt. Gemeinsam mit Patricia Carolin Mai und dem Ensemble streamen, im Chat mit den Künstler*innen in Austausch treten und anschließend bei einem Get Together via Zoom mehr über die Performance erfahren! [weiterlesen]

TEMPS D’IMAGES

Veröffentlicht am 08. Januar 2021

Sa. 09.01. – So. 31.01., Online-Festival, tanzhaus nrw
Das tanzhaus nrw veranstaltet das jährliche Festival TEMPS D’IMAGES zum ersten Mal rein online und lotet die Spielräume des zeitgenössischen Tanzes im Digitalen aus. Das zentrale Thema des Festivals, die Auseinandersetzung mit physischen und virtuellen Körpern im Tanz, wird damit zum Programm. TEMPS D’IMAGES reagiert auf eine durch Covid-19 veränderte Welt, verschiebt die künstlerisch-ästhetische Schnittstelle des Festivals vom Körper auf der Bühne hin zum Körper im digitalen Raum und präsentiert künstlerische Arbeiten, die dieses Feld auf innovative Weise erforschen. Die Vermessung digitaler Formate geht einher mit dem Ausloten neuer Möglichkeiten für internationale Kooperationen und neuen Formen der Festivalprogrammierung. Be part of it and log in! [weiterlesen]

Fr. 04.12, Di. 08.12., Fr. 25.01. & Di. 15.02., je 18 Uhr via Cisco Webex
In vier Terminen berichten Theaterschaffende und Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Polen, Brasilien und Japan von den praktischen Auswirkungen der Pandemie auf ihre Arbeit und den Theaterbetrieb. Es werden die diversen Strategien, mit denen Theaterschaffende on- und offline auf Covid-19 reagiert haben, beleuchtet. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen des Exzellenzclusters „Temporal Communities – Doing Literature in a Global Perspective“ wird diskutiert, wie die globale Krise der Theater neue temporäre Gemeinschaften hervorgebracht hat und wie diese unter den Bedingungen von Digitalität beschaffen sind. Den Auftakt bildet am Fr.,04.12. ab 18 Uhr, ein Panel in deutscher Sprache mit Dr. Joy Kristin Kalu, der leitenden Dramaturgin der Berliner Sophiensaele, und Marcus Lobbes, dem künstlerischen Leiter der Akademie für Theater und Digitalität aus Dortmund. Moderiert wird das Gespräch von der Theaterwissenschaftlerin Prof. Dr. Doris Kolesch. Die Anmeldung ist kostenlos und erfolgt bis spätestens 03.12. per Mail. Die Veranstaltungen werden zusätzlich als Livestream auf dem Youtube-Channel des Exzellenzcluster Temporal Communities übertragen. [weiterlesen]

Sa. 06.03. – So. 07.03. via Zoom
Mit den Online-Tanztagen wird ein Schlaglicht auf die Entwicklung des Tanzes im deutschsprachigen Raum über drei Jahrhunderte geworfen. Von den Festen und Bällen der Habsburger im frühen 17. Jahrhundert wird der Bogen über frühe „Contratänze“ auf der Bühne und dem Fastnachtstreiben am Dresdner Hof bis hin zum ersten „Fundamentaltanz“ des Barock, die Courante, gespannt. Am zweiten Tag gibt es einen Einblick in die zahlreichen Tanzquellen im 18. Jahrhundert, eine der bekanntesten Regisseurinnen für Barockopern erzählt von ihrer Arbeit, es wird über „polnischen Tanz“ in Deutschland berichtet und geschlossen wird der Tag am Stuttgarter Hof mit den umfangreichen Notizbüchern des Tanzmeisters Michel Saint Léon. Neben Vorträgen sind auch Tanzdemonstrationen, ein Interview und abschließende Diskussionen mit den Tagesreferent*innen vorgesehen. Die Vorträge werden mitgeschnitten und sind für registrierte Teilnehmer noch einen Monat auf YouTube abrufbar. Die Teilnahme über Zoom ist kostenlos, eine Registrierung ist wegen der begrenzten Zahl an Teilnehmer*innen erforderlich. [weiterlesen]

Fritz Thyssen Project „Collective Realization – The Workshop as an Artistic-Political Format“ (Institute for Theatre Studies, Ruhr University, Bochum) in collaboration with the ICI Berlin and the PSR project ‚Our Dance‘ (Heizhaus/Uferstudios GmbH) in Berlin
Fr. 26.03. bis So. 28.03.

This international conference will investigate the workshop at the intersection of art, politics, and economy, examining the format both in its historical success and in its relevance for current notions of collectivity. In addition to revisiting the history of artist-organized workshops from the 1960s to the present – with special attention also to the 1990s and early 2000s –, it will try to outline a genealogy, which includes the role of workshops in politicizing education, in grassroots political movements, in body-centered therapeutical approaches, in mediation, and in post-Fordist designs of organizing work. The conference will also present and analyze artistic work that critically-affirmatively engages with, and reflects on, the workshop. It will take place at the ICI Berlin and at Heizhaus (Uferstudios GmbH) in Berlin from March 26-28, 2021 (there will be an additional live streaming). Please register in advance until March 15 by mail and inform us about the days and parts of the conference in which you want to participate. [read more]